Monika Drax – Wie bringt man Bella Italia auf eine bayerische Mehltüte?

Shownotes

Monika Drax ist Müllermeisterin und Betriebswirtin. Seit über 20 Jahren leitet sie die Drax-Mühle bei Wasserburg am Inn. Der Familienbetrieb verarbeitet vor allem Bio-Getreide aus der Region. Welche Herausforderung Monika mitgebracht hat, habe ich erst wenige Minuten vor der Aufnahme erfahren. Wohin unser Gespräch führen würde, war offen.

Ausgangspunkt war das neue Pizzamehl „Farina Alpina“: Wie lässt sich italienisches Lebensgefühl mit der bayerischen Herkunft des Mehls verbinden? Im Verlauf zeigte sich, dass die Aufgabe nicht nur dieses eine Produkt, sondern das gesamte Sortiment betrifft. Gemeinsam haben wir die Herausforderung aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und erste Ansätze entwickelt.

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00:00:00: Mich hat es immer ein bisschen gestört, wenn Kunden zu

00:00:03: uns in die Mühle gekommen sind und wollten ein italienisches

00:00:05: Pizzamehl.

00:00:06: Da habe ich gesagt, nein, wir können das auf jeden

00:00:08: Fall auch, ein gutes bayerisches Mehl zu machen.

00:00:13: Willkommen im Ideenbüro.

00:00:15: Wir bringen Unternehmer und Unternehmerinnen echte Herausforderungen mit.

00:00:19: Gemeinsam denken wir laut nach und entwickeln erste Ideen.

00:00:27: Heute bei mir zu Gast, Monika Drax von der Drax-

00:00:29: Mühle.

00:00:30: Monika, schön, dass du da bist.

00:00:32: Stell dich doch kurz vor.

00:00:33: Hallo, danke, dass ich kommen konnte.

00:00:35: Mein Name ist Monika Drax, ich bin selber Müllermeisterin und

00:00:39: Betriebswirtin und leite seit über 20 Jahren den elterlichen Betrieb.

00:00:44: Wir haben so eine kleine Mühle in der Nähe von

00:00:45: Wasserburg am Inn und mahlen ganz viel verschiedene Mehle, das

00:00:50: ganze Getreide aus der Region und genau.

00:00:54: Ihr habt sehr viel auch Bio- und Öko-Getreide,

00:00:59: richtig?

00:01:00: Genau, unser Schwerpunkt ist auf jeden Fall Vermahlung von

00:01:04: Bio-Getreide.

00:01:05: Wir kriegen das alles aus der Region, im Umkreis von

00:01:07: 40 Kilometer.

00:01:09: Also wir kennen sogar wirklich jeden Landwirt persönlich, der an

00:01:12: uns liefert.

00:01:13: Und wichtig ist bei uns einfach überhaupt die ganze Qualität

00:01:16: aus der Region und das Ziel einfach wirklich hochqualitatives Mehl

00:01:22: einfach herzustellen.

00:01:23: Schön.

00:01:24: Und welche Aufgabe hast du heute ins Ideenbüro mitgebracht?

00:01:28: Also wir haben auf jeden Fall, sage ich mal, ein

00:01:30: neues Pizzamehl.

00:01:33: Das habe ich einfach jetzt Farina Alpina genannt, weil mich

00:01:37: hat es ehrlich gesagt immer ein bisschen gestört, wenn Kunden

00:01:40: zu uns in die Mühle gekommen sind und wollten ein

00:01:42: italienisches Pizzamehl.

00:01:43: Da hab ich gesagt, ne ne, weißt was, also wir können das auf jeden Fall auch, ein gutes bayerisches

00:01:49: Mehl zu machen.

00:01:50: Und da sind wir auf die Idee gekommen, auf ein

00:01:54: Farina Alpina.

00:01:55: Und da ist es natürlich jetzt so nochmal die Herausforderung,

00:01:59: dieses italienische ins bayerische umzuwandeln, da dementsprechend eine

00:02:04: attraktive Verpackung zu gestalten.

00:02:08: Und dass wir natürlich auch so, trotzdem, dass es

00:02:11: natürlich ein bayerisches Mehl ist, auch dieses Italian und Bella

00:02:17: Vita einfach auf unsere Verpackung oder, sage ich mal, auch

00:02:21: auf die ganze Werbung irgendwie ummünzen zu können.

00:02:24: Sehr schön.

00:02:25: Ich finde den Namen ja schon mal ganz toll.

00:02:27: Ich bin sowieso absolut italienaffin und bin ganz begeistert.

00:02:32: Ich schaue mir das jetzt mal genauer an.

00:02:35: Sehr toll.

00:02:36: Jetzt erst einmal, was zeichnet dieses Mehl aus?

00:02:38: Ich bin da jetzt nicht so im Thema, was Pizzamehl

00:02:42: ausmacht.

00:02:43: Also wir haben im Endeffekt, sage ich mal, jetzt ein

00:02:45: Pizzamehl kreiert.

00:02:48: Also das geht ja wirklich vom Anbau an schon los,

00:02:51: dass wir eine Weizensorte ausgewählt haben, die sehr backstark ist.

00:02:55: Und ich sage jetzt mal einfach, gute Pizzen, die werden

00:02:58: einfach über lange Teigführung, einfach sage ich mal, mindestens 24

00:03:01: Stunden, 36 Stunden, dass die Teige gehen, bevor sie verarbeitet

00:03:06: werden, bevor sie in den Pizzaofen kommt.

00:03:10: Und wir haben dazu einfach eine Sorte gefunden, die einfach

00:03:14: sehr gut verträglich ist.

00:03:16: Weil das Problem immer ist, dass viele sagen, oh, da

00:03:18: esse ich jetzt eine Pizza und da vertrage ich die

00:03:20: nicht so gut.

00:03:21: Und dann haben wir im Endeffekt auch mit langem Suchen

00:03:26: eine Sorte gefunden, die wir auch über unsere Landwirte anbauen

00:03:29: lassen, die die Leute einfach wirklich gut vertragen, die ja

00:03:33: super schmeckt.

00:03:34: Und das ist, sage ich mal so, der ganze Clou.

00:03:38: Und genau, weil wir gesagt haben, ja, wir wollen ja

00:03:41: vielleicht dann noch besseres Pizzamehl herstellen, was eigentlich sonst auf

00:03:44: dem Markt zur Verfügung steht dann.

00:03:47: Tolle, tolle Sache auf jeden Fall.

00:03:50: Das gibt es eben in diesen 500-Gramm-Paketen und

00:03:53: vielleicht sogar größer, oder?

00:03:54: Genau, also wir bieten das natürlich einem Kilo an, 2

00:03:58: , 5 und 5 Kilo.

00:03:59: Und 25 Kilo eben für unsere Pizzabäcker.

00:04:05: Das war die nächste Frage.

00:04:06: Okay, das heißt, das wird auch für Restaurants und so

00:04:09: weiter genauso verkauft, in großen Mengen.

00:04:14: Sehr spannend.

00:04:15: Okay, also es gilt jetzt, diese Brücke zu schlagen zwischen

00:04:18: Italien und Bayern, regional Bella Italia.

00:04:24: Das ist nicht ganz einfach.

00:04:26: Das heißt, die Tüten könnte man komplett gestalten oder nur

00:04:32: bekleben?

00:04:32: Weil jetzt ist ja ein Aufkleber drauf.

00:04:34: Also das wäre jetzt schon so, dass man sagt, durch

00:04:37: das, dass wir natürlich eine kleine Mühle sind, müssen wir

00:04:40: natürlich jetzt auch vielleicht vorher mit einer Etikettenlösung einfach leben.

00:04:45: Aber ich sage jetzt mal, Ziel wäre vielleicht einfach dann,

00:04:48: sage ich mal, eine Grundbedruckung auf die Tüte zu bringen,

00:04:52: die man vielleicht, sage ich mal, auch für andere Produkte

00:04:54: verwenden kann.

00:04:56: Und aber natürlich wichtig ist, dass man sagt, wenn man nur

00:05:00: jetzt diese Möglichkeit hat über den Aufkleber, dass man da,

00:05:03: sage ich mal, im ersten Moment das einfach so schafft,

00:05:06: dass man sagt so, wow, was ist denn hier und

00:05:09: spricht mich an.

00:05:11: Und das, glaube ich, ist jetzt diese Herausforderung, Italien und

00:05:17: Oberbayern hier zusammenzubringen.

00:05:20: Hast du eine Idee, wenn ich dich frage, was verbindet

00:05:24: Italien mit Bayern, außer das rollende R?

00:05:30: Das rollende R?

00:05:31: Also auf jeden Fall mit Sicherheit das gute Essen.

00:05:33: Wir sind natürlich da vielleicht ein bisschen deftiger unterwegs.

00:05:36: Aber ich glaube, dass jetzt, sage ich mal, ob es

00:05:38: jetzt angefangen von Südtirol bis nach Süditalien, glaube ich, kann

00:05:44: man jetzt schon mal sagen, dass einfach wie jetzt hier

00:05:46: in Süddeutschland schon auch Wert legen auf gutes Essen.

00:05:49: Klar sind wir natürlich da vielleicht ein bisschen deftiger unterwegs.

00:05:53: Und einerseits, wenn man jetzt schaut, ist es ja eher

00:05:55: Wahnsinn, wie die italienische Küche bei uns ja Einzug gehalten

00:05:58: hat.

00:05:59: Absolut.

00:06:00: Weltkulturerbe geworden, glaube ich, letztes Jahr.

00:06:03: Zu Recht, meiner Meinung nach.

00:06:07: Also spontan, was mir einfällt, unabhängig vom Etikett, ihr habt

00:06:11: da oben eine Naht.

00:06:13: Ich weiß gar nicht, wie nennt man das?

00:06:14: Das ist quasi zugenäht, die Verpackung.

00:06:16: Genau, das wird praktisch, wir haben praktisch so Sackzunähmaschinen.

00:06:20: Also teilweise, sage ich mal, die mit Hand gehen oder

00:06:22: auch vollautomatische.

00:06:24: Und das ist jetzt schon so gesagt, das würde ich

00:06:26: natürlich schon ganz gern beibehalten, weil das eigentlich natürlich so

00:06:28: ein bisschen was Handwerkliches ist.

00:06:30: Weil die normalen Mehltüten, die werden ja im Endeffekt ja

00:06:33: eigentlich nur mit Heißkleber dann versiegelt.

00:06:35: Und da denke ich mir so, na gut, das ist

00:06:37: halt sehr industriell.

00:06:38: Und sogar mit dieser gekordelten Naht sieht das halt einfach

00:06:43: schon ein bisschen nach Handmade aus.

00:06:46: Und ich glaube, das ist jetzt schon was, was uns

00:06:49: das ein bisschen auszeichnet, dass wir da ein bisschen, sag

00:06:55: ich mal, ein bisschen traditioneller unterwegs sind.

00:06:57: Aber sagen wir eher so, dieses Handwerk auch, wir sind

00:07:01: ja auch eine Handwerksmühle, die auf einem hohen Niveau unterwegs

00:07:04: ist.

00:07:06: Und das ist, glaube ich, schon so ein Ding, wo

00:07:09: ich sage, das hat eigentlich sowieso keiner mehr.

00:07:10: Und das wollte man dann schon mal irgendwo lassen, ja.

00:07:12: Das ist super, da war nämlich jetzt die erste Idee,

00:07:15: die mir in den Sinn gekommen ist, dieses weiße Band

00:07:18: oder die Kordel in einer anderen Farbe zu machen.

00:07:21: Das ist natürlich in Rot auch, gell?

00:07:23: Zum Beispiel, das wäre jetzt, oder vielleicht sogar mehrfarbig.

00:07:28: Dreifarbig?

00:07:30: Dreifarbig, zweifarbig.

00:07:30: Das fände ich schon mal, es würde einfach schon mal

00:07:32: herausstechen, weil ich kenne die eben immer nur in weiß.

00:07:35: Also auch gerade die großen Müllsäcke.

00:07:40: Das wäre schon mal so das eine, wo man sagt,

00:07:42: da könnte man sich abheben von den anderen Packungen, die

00:07:44: bei euch im Laden stehen.

00:07:46: Ist natürlich sehr dezent, das ist jetzt kein großer Wow

00:07:49: Effekt, aber gut, zumindest, wenn das nicht ein Riesenaufwand ist.

00:07:55: Also wie gesagt, Rot gibt es.

00:07:56: Wir haben im Endeffekt ja eine einfädrige Vernähung.

00:08:02: Das heißt, wir können ja immer nur einen Faden einlegen.

00:08:05: Das heißt, so gesehen können wir halt im Endeffekt dann

00:08:07: nur eine Farbe wählen, rein jetzt technisch.

00:08:11: Aber ich denke mal, Rot wäre nicht schlecht.

00:08:13: Ja genau, so der rote Faden, gell?

00:08:15: Ja, der rote Faden tatsächlich, genau.

00:08:17: Ich meine, das ist jetzt, wie gesagt, etwas sehr Kleines.

00:08:21: Auf der anderen Seite, was ich auch noch nett fände,

00:08:23: weil wir haben im Vorgespräch ja schon mal kurz gesprochen

00:08:26: über Social Media, da seid ihr ja auch gut unterwegs

00:08:28: und es ist ja leider auch unabdingbar, man muss es

00:08:31: machen, dass ihr das natürlich da auch bewerbt und vielleicht

00:08:36: tatsächlich mal so diese Kombi mit vielleicht einem, also natürlich

00:08:42: einer Pizza, einer gebackenen Pizza, die man dann isst, die ihr

00:08:46: esst oder euer Personal.

00:08:48: Und da sitzt vielleicht der eine in der Lederhose oder

00:08:51: im Dirndl und man macht das Setup so ein bisschen

00:08:54: gemischt.

00:08:56: So ein bisschen Italien in Oberbayern seid ihr.

00:09:00: Wir sind ja jetzt hier gerade in Niederbayern.

00:09:01: Ja genau, also klar kann man sagen, Italien auf dem

00:09:04: Tisch und unterm Tisch ist die Lederhose, ja.

00:09:09: Genau, irgendwie so eine Kombination.

00:09:11: Jetzt haben wir ja gesagt, das Band alleine ist nur

00:09:14: ein kleiner Hinweis, aber dir geht es ja darum, dass

00:09:18: das einfach noch ein bisschen präsenter ist.

00:09:21: Das auf jeden Fall.

00:09:23: Ich glaube, das ist halt so, wo man natürlich immer

00:09:26: irgendwo in Konkurrenz ist, einfach eben vielleicht mit dem italienischen

00:09:29: Produkt, wo man natürlich einfach sagt, man ist im Urlaub,

00:09:33: man nimmt das mit nach Hause, man hat das probiert

00:09:35: und da gibt es im Endeffekt ja viele Studien, wo

00:09:39: dann irgendwie sagen, okay, man nimmt sich den Wein mit,

00:09:41: aber zu Hause schmeckt er einfach irgendwie ganz anders dann.

00:09:44: Ich meine, wir wollen ja dann im Endeffekt auch Italien

00:09:46: nicht kopieren, sondern wir haben ja wirklich viel gute eigene

00:09:50: Produkte und wollen halt mit Sicherheit einfach ein hohes Niveau

00:09:56: erreichen, was einfach die Qualität angeht, wo man dann vielleicht,

00:10:01: das Ziel wäre natürlich da zu sagen, das Mehl ist

00:10:04: vielleicht noch besser, wo manche sagen, hey, das ist ja

00:10:06: sogar noch besser, also wie wenn man das vielleicht vom

00:10:07: Urlaub mitnimmt oder irgendwo sonst wo kauft.

00:10:11: Das ist halt natürlich irgendwie das Ziel, aber ich glaube,

00:10:14: wichtig finde ich jetzt schon, dass die Verpackung, ich meine,

00:10:19: klar sind wir jetzt eine bayerische Mühle, aber halt anders,

00:10:22: als dass man sagt, so dieses wertige italienische irgendwo dann

00:10:26: auch mit in der Tüte mit rüberkommt.

00:10:29: Ich meine, wir können natürlich jetzt nicht Italien kopieren, aber

00:10:32: im Endeffekt sage ich mal, ist schon wichtig, dass wir

00:10:37: natürlich das Boot hier nicht verlassen und alles kopieren, sondern

00:10:41: eigentlich so diesen, wie wir vorher schon besprochen haben, so

00:10:43: diesen Mix irgendwie zu schaffen zwischen Heimat und dem, was

00:10:48: vielleicht Italien anbelangt.

00:10:50: Also ein bisschen Italien dahoam.

00:10:51: Ja, genau.

00:10:53: Du hast vorher was gesagt mit Muster im Hintergrund der

00:10:56: Tüte.

00:10:58: Würde sich das dann nur auf diese Farina Alpina Tüte

00:11:01: beziehen oder würde sich das durch die ganze Range beziehen?

00:11:05: Also das wäre natürlich vielleicht schon so, dass man sagt,

00:11:08: wir können halt natürlich dazu nur mit weißen Tüten arbeiten,

00:11:14: beziehungsweise die Überlegung war ja irgendwie vielleicht auch mal auf

00:11:16: braun irgendwie umzustellen, aber dann haben wir gesagt, na ja,

00:11:19: das wirkt dann schon fast wie so eine Obsttüte.

00:11:22: Und dann haben wir eben den Weg beschlossen, einfach auf

00:11:26: weiße Tüten zu gehen.

00:11:28: Bei uns sind die sogar innen mit Pergamin beschichtet, das

00:11:30: ist ein gewisser Aromaschutz.

00:11:32: Und jetzt ist es schon so, dass ich sage, na

00:11:34: ja, von hinten und vorne sieht man ja, dass es

00:11:36: dann unser Produkt ist.

00:11:38: Aber schön wäre es halt, wenn man es schaffen würde,

00:11:42: ein dezentes Muster irgendwie im Hintergrund auf die Tüte zu

00:11:45: bringen, das man aber dann vielleicht irgendwie bei der Einkaufstasche

00:11:49: noch mit draufbringt.

00:11:50: Oder wenn man sagt, man hat eine Gutscheingestaltung, das sich

00:11:53: dann vielleicht mal auf der Homepage oder irgendwo einfach so

00:11:56: widerspiegelt.

00:11:57: Also nochmal irgendwie eine zweite Erkennung zum Logo, einfach mit

00:12:03: einem Muster, Ornament, Vektorgrafik in der Richtung.

00:12:07: Okay, aber das hat jetzt in erster Linie nichts mit

00:12:10: dem Farina Alpina zu tun, sondern das würde sich durch

00:12:13: alles ziehen.

00:12:14: Genau, das wäre jetzt vielleicht so, dass man sagt, ich

00:12:17: glaube, der Schwerpunkt ist jetzt vielleicht an dem Farina Alpina

00:12:21: vielleicht eher das Augenmerk zu legen und das andere wäre

00:12:25: ja dann eher mehr so im Hintergrund.

00:12:28: Was man natürlich machen könnte, wäre ein Muster, was man

00:12:30: dann in verschiedenen Farben anlegt.

00:12:32: Dass man sagt, die verschiedenen Bereiche, ihr habt ja auch

00:12:35: dieses Einkorn und die unterschiedlichen, dass man sagt, das Muster

00:12:40: ist immer gleich, aber man macht so eine kleine Farbwelt,

00:12:44: wo man sagt, das ist jetzt immer der Bereich, der

00:12:47: Bereich und der Bereich, zart beige, zart rot, zart grün.

00:12:53: Einfach eine neue Farbwelt aufmachen, dass man immer weiß, wo

00:12:56: man sich befindet.

00:12:58: Allerdings bräuchte es ja dann halt verschiedene Tüten.

00:13:00: Wäre das überhaupt vom Budget drin?

00:13:04: Also ich denke, mit Budget-Frage würde ich jetzt sagen,

00:13:08: wäre glaube ich nicht so das Thema, aber eher das

00:13:10: Hauptthema ist eigentlich dann immer, wenn wir das produzieren lassen,

00:13:14: dass man einfach sagt, wir brauchen eine bestimmte Mindestabnahme und

00:13:17: dann ist es schon wieder eher schwierig, weil eigentlich so

00:13:20: kleinere Tüten, da sind wir halt im Endeffekt mindestens bei

00:13:23: 50. 000 Stück, das muss man dann schon mal verkaufen.

00:13:26: Verstehe.

00:13:27: Und jetzt bei den größeren, wenn man sagt, man spricht

00:13:30: jetzt von 25 Kilo, wäre es dann sage ich mal

00:13:33: pro Sorte mindestens 10. 000. Und dann ist natürlich, da

00:13:37: ist man natürlich schon ein bisschen eingeschränkt, wenn man sagt,

00:13:39: man möchte jetzt irgendwie auf 5 oder 8 Farben gehen,

00:13:43: da wird es halt dann eher so ein bisschen schwierig

00:13:44: dann.

00:13:45: Und das ist glaube ich schon eher so ein bisschen

00:13:48: so eine Herausforderung, wo man sagt, wie ist das auch

00:13:51: umsetzbar für einen kleineren Betrieb?

00:13:54: Ich meine, das ist natürlich klar, wenn man sagt, man

00:13:56: geht jetzt ins Supermarkt und wie gesagt ist jede Tüte

00:13:59: von hinten bis vorne für ein eigenes Produkt komplett bedruckt.

00:14:03: Wie gesagt, da habe ich im Endeffekt so viel Fläche,

00:14:05: die ich irgendwie für ein Produkt zur Verfügung habe.

00:14:08: Und das glaube ich ist jetzt bei uns eher so

00:14:10: ein bisschen die Herausforderung, doch eine schöne Verpackung irgendwie

00:14:14: hinzubringen und aber eben immer dieser Kampf gegen die Mindestbestellmenge,

00:14:22: da was Vernünftiges rauszubringen.

00:14:24: Das heißt, es wird am Ende eine Tüte, sagen wir

00:14:27: mal, bestenfalls mit einem Muster oder Hintergrund bleiben, die sich

00:14:31: durch alles durchzieht.

00:14:33: Auch, ich meine, die Logistik ist ja auch immer schwierig,

00:14:35: dass dann das richtig abgefüllt wird.

00:14:37: Und dann ein Aufkleber ist auf jeden Fall eine schöne

00:14:42: Idee, ist machbar, vielleicht spielt man ja auch mit diesem

00:14:44: Kreis, der um euer Getreide im Logo rum ist, da

00:14:47: kann man natürlich wirklich viele Sachen sich überlegen.

00:14:52: Und was mir auch noch auffällt, weil ich immer noch

00:14:54: an diesem Bändchen hänge, dass man vielleicht da zusätzlich noch

00:14:58: einen Aufkleber macht, quasi von beiden Seiten, zwei Runde gegeneinander,

00:15:04: oder auch einen quadratischen, den man dann umklappt und an

00:15:07: dieses Bändchen hängt, dass das nochmal wie so eine kleine

00:15:10: Fahne an der Tüte hängt und einfach nochmal raussticht, wenn

00:15:13: es irgendwo im Regal ist.

00:15:14: Und bei dem Aufkleber wären wir natürlich sehr flexibel, weil

00:15:17: das kriegt man natürlich in geringer Auflage.

00:15:19: Das stimmt auf jeden Fall.

00:15:21: Ein Siegel sozusagen.

00:15:22: Ein Sigl sozusagen. Frau Sigl.

00:15:25: Ja, so in der Art tatsächlich.

00:15:28: Das fände ich jetzt auch nochmal irgendwie nett, um einfach

00:15:30: aufzufallen.

00:15:32: Da könnt ihr tatsächlich dann auch mal " neu " draufstehen oder

00:15:37: was auch immer.

00:15:38: Da wärt ihr sehr flexibel.

00:15:40: Also ich glaube, könnte man es wirklich so ganz gut

00:15:42: vorstellen, weil es halt einfach pfiffig ausschaut, gell?

00:15:44: Genau.

00:15:45: Also zum einen vielleicht eben das Bandrot und oder zusätzlich

00:15:50: noch so ein Aufkleber wie so eine kleine Fahne oder

00:15:52: wie so ein Siegel.

00:15:55: Ne, könnte ich mir schon gut vorstellen, ja.

00:15:58: Und das kann man natürlich dann genauso mit den Großen

00:16:00: machen, weil die sind ja auch genäht.

00:16:02: Ich weiß nicht, wie ist es dann bei den 25

00:16:04: Kilo?

00:16:05: Die sind auch im Endeffekt zubgenäht.

00:16:07: Das sind ja dann wahrscheinlich Riesenmaschinen.

00:16:10: Ja, genau.

00:16:11: Wir haben wirklich alles da von Mini bis XL.

00:16:14: Spannend.

00:16:16: Also das sind wir jetzt in der Richtung schon ganz

00:16:19: gut aufgestellt.

00:16:21: Finde ich jetzt eigentlich eine ganz gute Lösung.

00:16:25: Ich weiß nicht, wie du das siehst.

00:16:27: Ob man sagt, ja, das können wir umsetzen.

00:16:32: Also wäre ein Bereich des Machbaren für euch?

00:16:34: Ja, das, denke ich, dürfte jetzt so gesehen kein Problem

00:16:38: sein.

00:16:39: Man müsste halt schauen, wie man das natürlich in der

00:16:42: Produktion damit einbaut.

00:16:43: Das ist natürlich nochmal ein zusätzlicher Arbeitsschritt dann.

00:16:48: Aber von daher, glaube ich, könnte es da ganz witzig

00:16:53: ausschauen.

00:16:54: Das ist jetzt schon so, dass ich schon wieder fast

00:16:56: weiterdenke, weil wir haben ja so viele andere Produkte.

00:16:58: Wo ich sage, das kann man gleich in vielen Variationen

00:17:03: irgendwie auch anderweitig gleich umsetzen dann.

00:17:05: Ja, super.

00:17:05: Umso besser, oder?

00:17:06: Ja.

00:17:07: Weil ich meine, ich finde das so schön, weil man

00:17:09: wahnsinnig flexibel ist.

00:17:10: Das ist ja auch das Tolle, dass es halt auch

00:17:11: mittlerweile Aufkleber sowieso, gut, ihr seid es da eh drüber,

00:17:15: aber in kleinsten Mengen gibt es.

00:17:17: Und tatsächlich auch sehr günstig lasergestanzt oder formgestanzt.

00:17:22: Nicht mehr so aufwendig wie früher, dass man immer ein

00:17:24: Stanzwerkzeug erstmal kaufen muss.

00:17:28: Sondern auch da wäre man flexibel, wenn man sagt, man

00:17:31: will noch eine eigene Form.

00:17:32: Weil das würde ich jetzt hier gar nicht empfehlen.

00:17:35: Aber umso schöner, wenn da bei dir was aufgeht, wo

00:17:37: du sagst, ja, das könnte man so und so dann

00:17:40: wieder weiterführen.

00:17:42: Ja, super.

00:17:43: Schön, ja.

00:17:44: Dann, glaube ich, hast du was, was du mitnehmen kannst.

00:17:49: Ja, nee, vielen Dank auf jeden Fall.

00:17:51: Ich meine, es sind oft so die einfachen Sachen, aber

00:17:56: oft macht es halt wirklich so nur, ja, es ist

00:17:59: oft so diese Kleinigkeit, oder wenn man sagt, wie, und

00:18:03: das, glaube ich, ist ja für uns auch ganz wichtig,

00:18:06: wenn man sagt, man hat irgendwie einfach was Besonderes, das

00:18:09: einfach irgendwie kein anderer hat.

00:18:11: Oder wo man dann sagt, dass so diese, weil ich

00:18:13: finde, bei vielen geht immer so ein bisschen die Wertschätzung

00:18:15: zum eigenen Produkt irgendwie verloren.

00:18:18: Absolut.

00:18:19: Na, freut mich, wenn ich dir da jetzt helfen konnte.

00:18:22: Ich bedanke mich.

00:18:23: Schön, dass du da warst, Monika.

00:18:25: Ja, vielen herzlichen Dank.

00:18:26: Ich freue mich auch schon sehr, weil ich dich nächste

00:18:28: Woche in deiner Mühle besuche.

00:18:29: Genau, da gibt es dann eine Mühlenführung.

00:18:31: Da zeige ich dir dann mal, wie es so ein

00:18:33: bisschen abläuft bei uns.

00:18:34: Sehr schön, genau.

00:18:35: Und da komme ich dann mit meiner lieben Freundin und

00:18:37: Kollegin Birgit Hecker.

00:18:39: Vielen Dank an dieser Stelle an die Birgit, die den

00:18:41: Kontakt zu Monika Drax hergestellt hat.

00:18:44: Monika, schön, dass du da warst, hat mich sehr gefreut

00:18:47: und bis nächste Woche.

00:18:48: Genau, schön, dass ich kommen durfte und freue mich auch

00:18:50: auf nächste Woche.

00:18:53: Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann empfehle das Ideenbüro

00:18:57: gerne weiter.

00:18:58: Damit unterstützt du mich und diesen Podcast.

00:19:01: Bis zum nächsten Mal im Ideenbüro.